Riskanter Einsatz von „natürlichen Wirkstoffen“ bei Hund & Katze

nachdem ich im Monatstipp für Februar dieses heiße Eisen mit der Substanz „Teebaumöl“ angeschnitten habe, möchte ich Ihnen in mehreren Beiträgen weitere, beliebte, da ’natürlich vorkommende Wirkstoffe‘ vorstellen, die in allerlei Dareichungen, bei allerlei Zipperlein, aber auch bei ernsten Gesundheitsbeschwerden beim Tier gerne eingesetzt werden.

Beginnen werde ich mit einem Edelmetall, dem Silber.
Seit bekannt ist, dass Silber gegen Viren, Bakterien und Pilze wirkt, gibt es kaum einen Bereich in unserem Alltag, wo es nicht auftaucht. Forciert wurde dieser Einsatz durch die allgegenwärtige Gefahr resistenter Bakterien, da unsere Antibiotica sich inzwischen in vielen Fällen als zu schwaches, in vielen Fällen unnützes Geschütz erwiesen haben.
Silber wird aus diesem Grund inzwischen flächendeckend als Mikro-, als Nanosilber und in kolloidaler Form, zur äußeren Anwendung, zum Einnehmen, in Putzmitteln, in Wischlappen, in Kleidung und natürlich in medizinischer Technologie eingesetzt.

Laut WHO und laut der US-Umweltbehörde EPA ist Silber als für Mensch und Tier ‚toxische Substanz‘ einzustufen, und gilt für unser Umwelt, als einer der wichtigsten Schadstoffe.

Wie für fast alle Giftstoffe, wurde auch für Silberionen eine tägliche Grenzdosis für Mensch & Tier ermittelt, ab der mit gesundheitschädlichen Wirkungen zu rechnen ist.
Diese Dosis wird aber bereits allein durch die normale Ernährung erreicht, d.h. das jegliche weitere Zufuhr, egal auf welchem Weg, gefährlich werden kann.
Dabei gilt, dass die für das Tier geltende Grenzdosis sehr viel geringer ist, als die für den Menschen ermittelte, es braucht also nur sehr eine geringe zusätzliche Menge, um krank zu machen.

Für die positive, also die keimtötende Wirksamkeit, als auch für die Giftwirkung sind die Silberionen verantwortlich, die dann entstehen, wenn das Metall Silber mit Feuchtigekeit in Berührung kommt.

Dieser Vorgang, die Entstehung der aktiven Silberionen findet statt, wenn Silber als Kolloid (also als gelöstes Silber), oder als Nanopartikel in die Zellen des Organismus aufgenommen und dort ionisiert wird, denn alle Zellen des Körpers bestehen zum gößten Teil aus Flüßigkeit.

Die Gefährlichkeit der Nanopartikel liegt darin, dass sie so klein sind, dass sie die Zellwände durchdringen können.
Gleichzeitig ergeben viele kleine Partikel eine größere Oberfläche, als große Partikel, wie Nanopartikel, so dass sich damit die wirksame (und giftige) Menge vergößert.

Was sind nun die gesundheitlichen Risiken ?

Die meisten Erkrankungen, entstehend auf Grund der Speicherfähigkeit des Körpers für Silber , also über die jahrelange, dauerhafte Aufnahme von geringen Dosen von Silber.
Dies führt zu chronischen Erkrankungen.
Dazu gehören vor allem bösartige Tumore, aber auch chronische Magen-und Lebererkrankungen.
Auch Nervenerkrankungen und allergische Erkrankungen als Folge von Kontakt mit Silberionen sind bekannt, alles Erkrankungen, die man nicht ohne Weiteres mit dem ‚Silber‘ in Verbindung bringen würde.

Mein Rat :
Finger weg von Silber als Medikament!
Jedes Yota mehr, würde unweigerlich den Grenzwert für die unschädliche Wirkung übersteigen, da dieser Wert – wie schon erwähnt – bereits schon mit unsere tägl.Ernährung erreicht wird!

Wer sich sehr anschaulich und sehr verständlich über diese Thematik informieren lassen will, dem lege ich den Artikel „Nanosilber, in Kosmetika, Hygieneartikel und Lebensmittelkontaktmaterialien“ des Bundesministerium für Gesundheit unter folgendem Link ans Herz.

http://bmg.gv.at/cms/site2/attachments/9/7/2/CH1180/CMS1288805248274/bmg_nanosilber_fassung_veroeffentlichung_final__mit_deckblaetter1.pdf.

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