Kapitel I zum Monatstipp im Januar : GESUNDHEITLICHER GEWINN für Kinder, die gemeinsam mit Tieren aufwachsenen!

Seit Langem ist bekannt, dass Kinder, die auf Bauernhöfen aufwachsen, weniger zu Allergien neigen als Kinder, die ohne Tiere aufwachsen.
Inzwischen hat sich die Datenlage zu dieser Tatsache erfreulich konkretisiert.
Eine der neueren Studie bestätigt und erläutert nämlich sehr klar diese Zusammenhänge!

Untersucht wurden 1063 Kinder aus 5 Ländern – aus Deutschland, Finnland, Frankreich, Österreich und aus der Schweiz – deren Mütter während der Schwangerschaft auf Bauernhöfen mit Nutztieren, oder in Haushalten mit Hund und/oder Katze lebten.
Bei all diesen Kindern stellte sich heraus, dass das Risiko an einer Neurodermitis zu erkranken geringer war, als bei Kindern, die ohne Tierkontakt aufwuchsen.
Das wirklich bahnbrechend Neue daran war aber, dass bei diesen Kinder gleichzeitig Gene entdeckt wurden, welche die Wahrscheinlichkeit, an einer Allergie zu erkranken, verringerten.

Diese Tatsache gilt inzwischend als beweisend, dass es eine Wechselwirkung zwischen Genen und Umweltbedingungen und dem sich entwickelndem Immunsystem gibt, wie das schon lange vermutet wurde.

Quelle: Journal of Allergy & Clinical Immunology 2010 „Prenatal animal contact and gene expression of innate immunity receptors at birth, are associated with atopic dermatitis“

(Kapitel 2, dann zu den gesundheitl. Risiken, folgt am 19.1.15)

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