„..was Du heute kannst besorgen, damit warte doch bis morgen…“

(frei nach Christina Krisch-Zehl)

dabei stimmt das gar nicht, HAUSARBEIT hat mich niedergestreckt !
Ich habe mir beim Schrubben der Innenseiten von mehreren, raumhohen Plastikrollläden – nein, lachen Sie nun nicht – ein Vergiftung mit Amoniakdämpfen zugezogen.
Mit einem „amoniakhaltigen Kunststoffreiniger“ den man rezeptfrei in jedem Drogeriemarkt kaufen kann, kein „Gefahrgut“ und doch so tückisch (und so bequem, der Dreck von Jahren…., in einem WISCH war er weg)
Klar, dachte ich, das Zeug stinkt schon ordentlich, aber :
an Guete helt’s aus, um an Schlechte isch’s nit schad
(für Alle des Schwäbischen nicht mächtig : ein Guter hält das aus, um einen Schlechten ist es nicht schade)
Dass ich durchaus ausreichend Atemmasken aller Gefahrenklassen in meinen medizinisch-dermatologischen Arsenal habe (ich sehe ja bei jedem Fall im Geiste – zu Recht übrigens – die resistenten Keime winken, vor denen es sich zu schützen gilt) und mich ev. besser an diesem Arsenal bedient hätte……, klar, einfach deppert.

Also, dies zu meiner Säumigkeit bzügl. Einhalten des zeitlichen Versprechens, aber wie schon gesagt, Zeit ist relativ und um dies zu glauben, oder zu erfahren braucht’s weder Physiker noch Philosophen, es reicht völlig, sich wartend an eine Bushaltestelle des MVV zu stellen und die elektronische Abfahrtstafel im Blick zu haben .
„Bus 184 Abfahrt in 4 Min.“ Nach 10 Minuten Warten (Blick auf mein ebenso elektronisch gesteuertes Handy / Vergleich mit der Anzeige auf der Abfahrtstafel) sind erst 2 Minuten vergangen, denn da steht schwarz auf weiß „Bus 184 Abfahrt in 2 Min.“
Geht meine Handyuhr nun vor, oder gehen die Uhren in Bayern langsamer?
Der Austausch mit den anderen Wartenden beweist :
In Bayern gehen die Uhren langsamer, zumindest beim MVV, wobei man da noch trennen muss, zwischen Anzeige Abfahrtstafel und persönliche Uhrzeit Busfahrer, denn ich habe auch das Gegenteil erlebt :
Komme ausreichend zeitig zur Bushaltestelle, aber ich sehe 2 Minuten VOR angezeigter Abfahrtszeit nur noch die Schlusslichter des Busses, oder noch gemeiner, ich sehe die sich schließende Tür, hinter der ich hechelnd her hetze.

Egal ob ich mit verzerrtem Gesicht wüte, oder grinse, weil peinlich ertappt bei meiner atemlosen, japsenden Busverfolgungsjagd ….man gibt sich dem Gespött preis, ein Spektakel für hämische, aber auch für mitleidende Fahrgäste.

(Fahrgäste = „passenger“ , wer kennt nicht das boarisch-english der persönlichen Durchsagen in Münchner U-Bahnen „dir päsenscher, se näkscht steischen is….“ ;-), GÖTTLICH :-)!! )

Insofern leben wir in Bayern vorbildlich, weil langsam, meditativ, ganz mit dem Trend der Entschleunigung, ganz Yoga und Tschigong!
Hier ist Zeit nicht Luxus, sondern NORMAL, der MVV bringt uns kursmäßig auf Linie, zur Ruhe, zur Kontemplation, Meditation, zum Philosophieren ….
der Kreis der Begrifflichkeiten “ Zeit – Existenz – Relativität“ schließt sich.

Wobei wir wieder beim Thema angekommen wären, nämlich wie Episode I zu Ende ging, also bei der Existenz als solcher, und insbesondere meiner persönlichen Existenz, respektive meiner Website-Existenz im worldwideweb.

Episode II :
alle meine Websaiten 😉 waren also weg, e i n f a c h weg!

Ich mach es kurz, behellige Sie nicht mit den hektischen, stressigen Tagen, Wochen der „Schatzsuche“ sondern sage Ihnen gleich, was die mühsame Recherche mehrerer Internetfreaks schließlich erbracht hat :

man hatte mich „gehackt“!!!

Alle meine Websaitenwürstel, 5 an der Zahl führten auf ……….
…….eine „AMERICAN FOOTBALL“Seite !

Und das mir, die ich mit Fussball überhaupt nichts am Hut habe, und mit Football schon gleich zweimal nichts, dieser Sport geht völlig gegen jegliche medizinische Vernunft, denn diesen Spielern hilft weder Hut noch Helm, um sie vor Kopf-und Hirnverletzungen zu schützen, diese Spieler riskieren nicht nur Kopf und Kragen sondern gleich den ganzen Kopfinhalt, den Verstand !

Football, als eine der gefährlichsten Sportarten in Bezug auf frühzeitige Alzheimererkrankung und in Bezug auf hohes Schlaganfallrisiko (dazu gibt’s wunderbare Studien) und diese Seite in Zusammenhang mit einer Medizinerin (auch wenn ich dabei nicht in Erscheinung trete, denn nicht ich als Tierärztin war interessant – ev. als Mannschaftsdoc, da diese Sportart ja eine viehische ist – , sondern das Volumen meiner Websaiten war das Ziel der Begierde)

Was blieb am Ende ?
Meiner Webmasterin gelang es, eine der Seiten wiederzubeleben !

Und an dieser Stelle muss ich das mal öffentlich kund tun :
ich bin ihr für die Rettung der website und für all ihren unermüdlichen Einsatz in diesen aufregenden Zeiten unendlich dankbar 1
Dankbar dafür, wie sie mir mit Engelsgeduld beigestanden hat, mit Rat und Zuspruch weitergeholfen hat angesichts meiner Panik – denn das ist nichts Geringes, glauben Sie mir, wenn man aufhört zu existieren – angesichts meiner Wut über diesen dreisten Raub und meiner Hilflosigkeit, mich nicht wehren zu können..
Irgendwann hat sich dann die Aufregung gelegt.

Die gerettete Website wurde dann zur „Übergangsseite“, zur informierenden Platform für mein Klientel, in der Zeit des Schwebezustandes, zwischen Aufgabe meiner alten Praxis, bis zur Geburt meiner neuen Praxisform, der Onlineberatungspraxis, siehe www.onlineberatung-hauttierarzt.de

Dazu mehr im nächsten Streich, denn dies war erst der zweite Streich 😉

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