Eröffnung der Pollensaison

April, April, April……der macht ja was er will, und anscheinend will er uns etwas Gutes tun, denn er zeigt sich in diesen ersten beiden Tagen von seiner allerbesten Seite!

Strahlender Sonnenschein – und dies schon seit der ganzen, letzten Märzwoche – lockt uns blass und sonnenhungrig aus unseren 4 Wänden, jeder Entgegenkommende lächelt, die Kinder hüpfen, was wir Erwachsenen ja nicht (mehr) tun (dürfen, ohne komisch zu wirken), selbst zwei rothaarige Maine Coon Katzen habe ich heute, Sonntag den 2.4., samt Frauchen, um 13 Uhr am EFFNERPLATZ (☹) spazieren gehen sehen.
Und alle Drei machten – trotz der Umgebung, trotz schlechter Luft, trotz brausender Autos -, einen höchst zufriedenen und relaxten Eindruck.

Auch unsere Vierbeiner scheinen also den Frühling zu lieben, die Hunde tollen und toben durch Feld, Wald und beginnend grüne Wiesen, durchs Gebüsch und blühende Sträucher .. ……….. und damit hat’s sich auch schon wieder mit der Frühlingsfreude, denn die Pollensaison hat voll eingesetzt und wird uns etliche Monate, ja ein gutes halbes Jahr den Spaß am „Draußen“ verderben.

Aber ich sage Ihnen : Freuen Sie sich, wenn‘s nur die Pollen sind ………………………
und nicht die ganzjährig und allgegenwärtigen Milben, die zu Juckreiz führen, oder Futtermittelbestandteile, für Tier und Tierhalter die unangenehmste aller Diagnosen (wenn sie zutrifft), die völlig überfrachtete, überbewertete Futtermittelallergie, eine leider häufig gestellte, erste Verlegenheitsdiagnose, wenn‘s zu jucken beginnt.

Denn die Pollenallergie ist die einzige Form der Atopie, die sich relativ schadlos behandeln lässt, mit so gut wie keinen negativen Nebenwirkungen, zwar mühsam, denn es geht um’s Hyposensibilisieren, per Spritze, was nicht jedermanns/jederhunds Sache ist, aber es ist eine Behandlung, die sorgfältig überwacht, gute Erfolge aufweist, im Gegensatz zur Milbenallergie, mit meiner Erfahrung nach mageren Ergebnissen.

Ev. schaffen es unsere deutschen Labors ja auch endlich irgendwann, von der Spritze auf die orale Lösung umzusteigen, denn selbst bittere Tropfen sind angenehmer als Spritzen.
In der Schweiz ist das schon längst machbar, aber die Eidgenossen sind uns in einigen wichtigen Dingen eben voraus.

Gottseidank ist aber doch für Viele (leider nicht für die Meisten ☹) die schlimmste Zeit auf Frühling / Frühsommer begrenzt, aber auch das genügt, damit sich das verzweifelte Gefühl festsetzt :

„ Hilfe !!!!, das wird nie mehr besser, das wird nie mehr gut“

Doch, es wird wieder gut, das vergeht und mit meiner Hilfe ganz, ganz schnell

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